Der Geschäftsbereich HR-Software der Sage GmbH (vormals dpw H.R. Software GmbH) in Österreich und das deutsche Schwesterunternehmen Sage HR Solutions AG haben im Trendindex Personalarbeit das erste Mal auch in Österreich Personalentscheider zur aktuellen Situation und den Zukunftsaussichten personalrelevanter Themen befragt. Beim aktuell vorliegenden Trendindex haben 264 heimische Unternehmen teilgenommen. Der Sage HR Trendindex Personalarbeit wird vergleichbar dem ifo-Geschäftsklimaindex berechnet und berücksichtigt sowohl eine aktuelle Lageeinschätzung als auch die Erwartung an die Zukunft. Die Teilnehmer werden zu insgesamt neun Themengebieten aus dem Personalbereich befragt. Dabei stehen immer drei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl: „Bedeutung sinkt“, „Bedeutung bleibt gleich“ und „Bedeutung steigt“.
Personalbeschaffung steht wieder im Vordergrund
Das wichtigste Ergebnis vorne weg: es zeichnet sich eine Trendwende in den Personalabteilungen ab. Während in den vergangenen zwölf Monaten Umstrukturierungen und Personalfreisetzungen sowie die strikte Überwachung der Personalkosten im Fokus der Personalentscheider standen, nimmt 2010 die Suche nach Talenten in Österreich wieder stark zu. Rund ein Drittel der befragten Personalverantwortlichen (31 Prozent) gab an, dass das Thema „Personalbeschaffung / Recruiting“ in den kommenden Monaten an Bedeutung gewinnen wird. Sogar mehr als ein Drittel der befragten HR-Mitarbeiter gab an, verstärkt Maßnahmen zur Personalentwicklung / Weiterbildung (37 Prozent) anbieten zu wollen, um damit ihre Mitarbeiter in Zeiten wachsender Konjunkturnachfrage an das Unternehmen binden zu können. In dieses Bild passt, dass die Bedeutung des Themas „Personalfreisetzungen“ nur mehr für 7 Prozent der Befragten von Bedeutung ist. Das Thema Personalkostenplanung ist für über 58 Prozent der Befragten eines mit hoher Bedeutung; es nimmt damit die Spitzenposition der wichtigsten Themen ein, noch vor dem Thema der flexiblen Arbeitszeitsysteme.
Was die zukünftigen Themen der HR-Verantwortlichen betrifft stehen flexible Arbeitszeitsysteme, weiterhin Personalkostenplanung, Personalentwicklung / Weiterbildung und Systeme zur Mitarbeiterbindung im Vordergrund der Überlegungen.
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